Umgebung des Standortes

Umwelt

Vor der Genehmigung des Windparks prüfen zahlreiche Gutachter die Eignung eines Gebietes. So ist garantiert, dass durch den Windpark so wenig negative Folgen wie eben möglich für das Ökosystem entstehen.


Naturschutzfachliche Bewertung


Die naturschutzfachliche Bewertung des Eignungsgebietes hat ergeben:

  • bis auf das Schutzgut Boden und Landschaftsbild sind keine erheblichen Eingriffe im Sinne der Eingriffsregel zu erwarten.
  • potenzielle Gefahr für Vögel besteht, ist jedoch aufgrund einer durch das Vorhaben verursachten Barrierewirkung nicht abzuleiten bzw. unwahrscheinlich.
  • potenzielle Gefahr für Fledermäuse besteht, eine akute Gefährdung eines Gebietes mit besonderer Bedeutung für den Fledermausschutz ist aber unwahrscheinlich.
  • Schutzgebiete (im Sinne des Bundesnaturschutzgesetzes) oder Denkmäler sind durch das Vorhaben nicht betroffen.


Landschaftsbild


Das Landschaftsbild verändert sich durch Windenergieanlagen, dennoch gewöhnt sich das Auge an die Industriebauten. Und das Planungsgebiet ist ja auch bereits einschlägig vorbelastet. Das Argument „vorbelastet” dient Gegnern als Begründung, dass Autobahnen, Bahnlinien, 80 E-Masten, ein Umspannwerk etc. schon genug Belastung seien. Andererseits sagen die Gutachter, dass diese Bauten bereits so einschneidend sind, dass Windenergieanlagen keine wesentliche, zusätzliche Belastung darstellen.

Ausgleichsmaßnahmen

Wird im Zuge eines geplanten Windpark-Projekts in die Natur eingegriffen, lässt sich durch ökologische Begleitmaßnahmen ein sinnvoller Ausgleich schaffen. Hier gibt es für Ohe bereits einige Vorschläge.Siehe Pluspunkte/Naturschutz.


Schallimmissionen


schalltabelleWie viel Lärm machen die Turbinen? Welche Auswirkungen hat das auf mich und die Umwelt? Für Ohe werden die rechtlichen Vorgaben eingehalten. Durch ein Windgutachten wird die allgemeine Belastung unabhängig von den vorherrschenden Immissionen berechnet. Sprich: Der Lärm der Autobahn wird bei dem Gutachten herausgerechnet, so dass sichergestellt werden kann, dass Geräuschpegel durch die WEA von 60 dB etc. nicht überschritten wird. De facto sind die WEA durch die bereits vorhandenen Immissionen der Autobahn kaum wahrzunehmen.

Generell dürfen folgende Werte nicht überschritten werden:

In Kern-, Dorf- und Mischgebieten

– tags 60 dB (A)

– nachts 45 dB (A)

in allgemeinen Wohn- und Kleinsiedlungsgebieten

– tags 55 dB (A)

– nachts 40 dB (A)


Schattenwurf


Nicht mehr als 30 Minuten pro Tag

Durch die Rotoren der Windräder entsteht bei Sonnenlicht ein periodischer Wechsel von Licht und Schatten, der von manchen Menschen als unangenehm empfunden wird.

Die durch das Bundesimmissionsschutzgesetz vorgegebenen Werte garantieren, dass Anwohner nicht zu stark durch den Schattenwurf beeinträchtigt werden.

Für Räume, in denen sich Menschen ständig aufhalten und deren Fenster in Richtung Windräder zeigen, darf die maximal mögliche theoretische Beschattungsdauer

  • nicht mehr als 30 Minuten pro Tag betragen und
  • 30 Stunden pro Jahr nicht überschreiten.

Für Ohe werden die rechtlichen Vorgaben eingehalten.